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Grassilage kaufen oder verkaufen: Grassilage ist das Grundfutter der Rinderhaltung – angewelktes Gras mit 30 bis 45 Prozent Trockensubstanz, das unter Luftabschluss durch Milchsäuregärung konserviert wird. Gehandelt wird sie als gewickelter Rund- oder Quaderballen; Fahrsilo-Ware wechselt nur selten den Betrieb. Käufer sind Milchvieh- und Mutterkuhhalter, Schaf- und Ziegenhalter und Biogasanlagen. Auf Agrarbörse.eu finden Sie Grassilage direkt von Landwirten – mit Angaben zu Schnitt, Erntejahr und Ballengewicht.

Grassilage kaufen – worauf Käufer achten sollten

Die Gärqualität entscheidet: Gute Grassilage riecht säuerlich-aromatisch, schlechte nach Buttersäure oder Ammoniak – dann war das Gras zu nass, verschmutzt oder die Folie undicht. Der Schnittzeitpunkt bestimmt Energie und Eiweiß: Ein früher erster Schnitt liefert Milchviehqualität, spätere Schnitte eher Futter für Mutterkühe und Jungvieh. Weil Grassilage viel Wasser enthält, lohnt Transport nur über kurze Strecken.

  • Gärqualität: Geruch, Farbe, keine Schimmelnester
  • Schnitt und Mähdatum – Energie- und Eiweißgehalt
  • Trockensubstanzgehalt und Ballengewicht
  • Folie unbeschädigt, Lagerung geschützt
  • Futteranalyse (Energie, Rohprotein, Gärsäuren), falls vorhanden

Wenn regional wenig angeboten wird, erweitern Sie den Umkreis oder sehen Sie in alle Silage- und Heulage-Inserate.

Was kostet Grassilage?

Grassilage wird pro Ballen oder pro Tonne gehandelt; der Preis richtet sich nach Trockensubstanz, Energiegehalt, Schnitt, Erntejahr und Region. Vergleichen Sie über die Trockenmasse – ein 700-Kilogramm-Ballen mit 35 Prozent Trockensubstanz enthält etwa 245 Kilogramm Futter. Nach trockenen Sommern wird Grundfutter knapp und teuer; dann werden auch weitere Transportwege bezahlt.

Grassilage verkaufen – so finden Sie Käufer

Inserat aufgeben und Schnitt, Mähdatum, Trockensubstanz, Ballenform, Gewicht, Erntejahr, Stückzahl und Preis nennen; eine Futteranalyse macht das Angebot für Milchviehbetriebe vergleichbar. Sagen Sie, ob Sie verladen und liefern – Grassilage-Käufer kommen aus der Region und brauchen oft kurzfristig Futter, gerade in Dürrejahren.

Häufige Fragen zu Grassilage

Was ist der Unterschied zwischen Grassilage und Heulage?

Grassilage wird feuchter siliert (30 bis 45 Prozent Trockensubstanz) und vergärt intensiver; Heulage ist trockener und milder. Grassilage ist das typische Rinderfutter, Heulage auch für Pferde geeignet.

Wie schwer ist ein Rundballen Grassilage?

Je nach Trockensubstanz und Pressdichte meist 500 bis 800 Kilogramm – deutlich schwerer als Heu- oder Heulageballen. Frontlader und Anhänger müssen dafür ausgelegt sein.

Wie lange hält ein geöffneter Silageballen?

Im Winter drei bis fünf Tage, im Sommer nur ein bis zwei – danach erwärmt sich das Futter und verdirbt. Die Ballengröße muss zum täglichen Verbrauch passen.

Wie verkaufe ich Grassilage am besten?

Mit Schnitt, Trockensubstanz und Futteranalyse im Inserat und einem Lieferangebot für die Region – Käufer vergleichen Grundfutter nach Trockenmasse und Energie.